Der Park des Staunens

Auf 13.000 m² erstreckt sich angeschlossen an das Kunstmuseum Waldviertel ein neu geschaffenes, weitläufiges Parkgelände - der Park des Staunens - der sanfthügelig modelliert ist, wie das Waldviertel selbst. Darin sind Wege, Mauern und Steinplätze eingeschrieben, auf denen große, bemalte Skulpturen in Reihen, Gruppen oder einzeln positioniert sind. In seiner Zusammenwirkung mit der Natur ein landart-Projekt wie es wohl nirgends auf der Welt gibt.

Im Skulpturenpark bilden alle Elemente eine Einheit. So entsteht, aus Repekt vor der Vergangenheit auch eine Art ‚Hommage‘ an die Granitstadt und den stillgelegten Steinmetzbetrieb. Jeder vorgefundener Stein, jeder Granitblock wurde zum Bau herangezogen. Aus all den Steinresten wurden neue Mauern, Plätze und Wege geformt, kleine Hügel und Täler geschaffen und mit einer sanften Naturlandschaft begrünt. In der architektonischen Gestaltung der Mauern und Plätze greift Warlamis auf das Repertoire der archaischen urzeitlichen Architektur zurück. Die Technik des Trockensteinmauerwerks stellt die Verbindung zu den Resten der megalithischen Kultur von Malta und Mittelgriechenland her. Die Mauern und Plätze, die eingebunden sind in die Natur erinnern an ausgegrabene Siedlungsreste einer imaginären Stadt der Vergangenheit und der Zukunft gleichzeitig.

Wie selten sonst wo, wird an diesem Ort das Band zwischen Himmel und Erde sichtbar. Die schweren Waldviertler Steinrestlinge dehnen sich mit einer Leichtigkeit, die nur in der Kunst möglich ist, nach oben und werden zu 'Himmels-Säulen'.

„Die farbigen großen Skulpturen sind wie ahnungslose Basen für Himmelswesen, für Feen und Engel. Wenn man ein wenig inne hält, kann man überall ihren Flügelschlag wahrnehmen, der zart und freundlich frische Brisen in den Park bringt“, schreibt Prof. Makis Warlamis.

Der Park des Staunens ist menschenfreundlich. Er erzählt viele Geschichten und regt die Fantasie an. Hier wird es nie langweilig, denn man kommt nicht aus dem Staunen heraus. Er ist wie ein lebender Organismus, der sich darauf richtet Menschen freundlich zu empfangen. Er ist jederzeit bereit seine Geheimnisse zu lüften und davon gibt es viele, kleine und große.

In dieser Zeit, inmitten der Wälder des Waldviertels ist ein revolutionäres, universell gültiges Kunstprojekt entstanden, mit dem sich ein Künstler an gigantische Dimensionen wagt. Ein Raumprojekt für das Gemeinsame aller Kulturen der Welt, für alle Menschen der Erde. Ein Therapieraum für Erholung und Regeneration, ein Nicht-Raum als Territorium der Liebe. Ein Spiel-Raum für Kinder.

Plätze und Skulpturengruppen

  • Bauspielplatz für Kinder
  • Das Amphietheater und der Rosenhügel
  • Der Platz der Skulpturenhäuser
  • Der Platz der Mutterskulpturen
  • Der Kopf des Schlafenden Poeten
  • Der große Platz der Himmels-Säulen
  • Die steinerne Marienkapelle
  • Der Platz der Domglocken
  • Der Sternenplatz
  • Der Skulpturenweg mit den Eisenläufern